Tuesday May 22, 2012
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Spielsystem

Das Spielprinzip des Judge 'n Play Reglements kommt aus dem Freestyle Frisbee/ Menschen Frisbee, wo jeweils in sogenannten Pools (Gruppen) gespielt wird.

Beispiel: Pool A und Pool B. Während Pool A spielt, richtet Pool B diesen, anschließend wird getauscht. Diese Form haben wir mit Hilfe von Spielern aus der Hunde- sowie Menschenfrisbeeszene in feinster Kleinarbeit, mit viel Mühe und Gedankenaustausch im Hundefrisbee implementiert, so dass das Judge'n Play Regelwerk DIE alternative Turnierform zu den sonstigen Reglements geworden ist!  

  • beim Judge'nPlay ist jeder Spieler gleichzeitig auch Richter - der Headjudge/ Veranstalter/ Ausrichter teilt den  Spieler in die jeweilige Kategorie (Spielniveau) und Pools ein (Er schafft für alle Teilnehmer gleiche Verhältnisse / Voraussetzungen)
  • es gibt auf jedem Turnier mindestens zwei Pools, die jeweils aus mindestens 5 Spielern bestehen 
  • Jeweils 2 Spieler (in dem Fall = Richter) Bewerten eine der drei Kategorien:
    • Mensch,
    • Hund oder
    • Team.
Einer der Mitveranstalter oder ein bereits erfahrener Spieler wird Headjudge des Turnieres und ist während des Richtens bei den Richtern, hilft, gibt Tipps und kontrolliert mögliche extreme Bewertungsschwankungen.   
  
 

Festlegen der Pools:

 
     1.   Einstufung der Spieler     
                                           
Der Spielleiter (SL) bekommt die Spielerliste und erstellt eine Rangliste vom Besten Team bis zum  "schwächsten" Team (man beachte die offizielle Judge 'n Play Rangliste). Auf diese Weise bekommt der Spielleiter (SL) eine Starterliste.
 
 
Beispiel: 
 
01.stärkstes Team 
02. ....
03. ....
....
16. schwächstes Team
 
      2.   Erstellen der Pools:
 
Die Teams aus Pool A bekommen ungerade Startnummern. (1,3,5..)
Die Teams aus Pool B bekommen die geraden Startnummern (2,4,6...)
 
Es ist erlaubt Startnummer 3 mit 4, 5 und 6 zu tauschen (gleicher Leistungsstand), falls manche Länder oder Teams nicht zusammen passen
(z.B. möchte der Spielleiter vermeiden, daß ein Team von seinen Freunden/Bekannten oder Teammitgliedern gerichtet wird).
 
Es ist nicht erlaubt 3 mit 6 oder 4 mit 7 zu tauschen (unterschiedlicher Leistungsstand)
 
Die Teams starten in umgekehrter Reihenfolge der Starterliste.
Startnummer 1 spielt als letzter in Pool A, Startnummer 2 spielt als letzter in Pool B.
 
     3.   Festlegen der Richter:
 
Der Spielleiter wird nun die Richter für Pool A aus den Spielern aus Pool B festlegen.
Die Richter für Pool B werden aus den Spielern aus Pool A festgelegt.
 
Es ist von Vorteil einen erfahrenen und einen unerfahrenen Richter pro Kategorie gemeinsam richten zu lassen. Auf diese Weise kann der unerfahrene von dem erfahrenen Richter profitieren und lernen.
 
      4.   Den Cut/ Schnitt innerhalb der Pools festlegen
 
Der Headjugde bestimmt nun an welcher Stelle der Pool geteilt wird und wer ins Hohe Finale kommt und wer ins niedrigere. Bei 10 Teams (der Mindestalzahl für ein optimal laufendes J’n P ) wird der Cut in 2High und 3 Lowteams (pro Pool) geteilt
 
Weitere Beispiele:
 
14 Teams (7 pro Pool): cut bei 3
16 Teams (8 pro Pool): cut bei oder 4 (je nach Erfahrungswert der Spieler)
18 Teams (9 pro Pool): cut bei 4
20 Teams (10 pro Pool): cut bei 5
 
     5.   Spiele nun die erste Runde:
 
Pool A spielt zuerst, Pool B richtet zuerst.
Danach spielt Pool B und Pool A richtet.
   
      6.   Auswertung der Ergebnisse und setzen der niedrigen Endrunde 
            und hohen Endrunde
 
Um die Spieler für das Finale zu setzen werden die besten 4 Spieler aus Pool a und die besten 4 Spieler aus Pool b ins hohe finale gesetzt und die weiteren Spieler ins niedrige finale. Die Spieler werden im Wechsel angeordnet.
 
     7.   Setzen der Richter für das hohe und niedrige Finale
 
Das hohe Finale wir von den Spieler des niedrigen Finales gerichtet und umgekehrt zuerst wir das niedrige Finale gespielt dann das hohe.

 

Play Safe, Judge Fair!!

 

Und hier eine kleine Übersicht an Dingen die ihr zum Ausrichten eures eigenen Judge'n Play Turniers benötigt:
 
  • Als Veranstaltungsfläche eine ebene und gepflegte Wiese/ Hundeplatz/ Sportplatz,  Reitplatz nach Möglichkeit eingezäunt
  • Laptop mit CD Player zum Abspielen der Kürmusiken und der Pausenmusik alt
  • Anlage mit Box oder Soundsystem mit Microeingang wenn vorhanden
  • Tische und Stühle oder eine Sitzbank für die Judges
  • Anmeldeformulare
  • Bewertungsbögen
  • Einen Drucker für die Ergebnisse und Urkunden sowie für Ausdrucke von Beschilderungsmaterial (Lösefläche, Hunde an die Leine, Eingang, WC, Kaltes Büfet,...)
  • Preise (gern selbstegemacht...geht nicht um die Masse) für die ersten drei Platzierten,für den Newcomer und den Spirit of the Game Award
  • Bei einer öffentlichen Veranstaltung mit Zuschauern, Gemaanmeldung, Sanitäre Anlagen (bei größeren Turnieren benötigt man außerdem Sanitäter und einen Tierarzt)
  • Presse, Plakate, Flyer, Werbung in den regionalen Medien

 

 

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