Die Teilnahme an JUDGE`N PLAY Events sind für jedermann möglich, egal wie fortgeschritten die Teams sind, es gibt keinerlei Rassenausgrenzung oder sonstige Teilnahmeeinschränkungen, wie vorgegebene Pflichttricks oder ähnliches. Es geht hierbei in erster Linie um den Spaß am Spiel gemeinsam mit dem Vierbeiner!

 A) Das Wohlergehen der Hunde

  1. Die teilnehmenden Hunde müssen aus Gründen der körperlichen Entwicklung ein Mindestalter von 18 Monaten vorweisen.
  2. Die teilnehmenden Hunde müssen einen gültigen Impfausweis besitzen.
  3. Die teilnehmenden Hunde müssen eine gültige Haftpflichtversicherung besitzen.
  4. Missbräuchliche Handlungen gegen Hunde oder jede Handlung die von JUDGE`N PLAY Offiziellen als solche angesehen wird, sind nicht erlaubt.
  5. Vor dem Start (Beginn der Kür/ BringBack) sind alle Halsbänder (auch Flohbänder) und Geschirre abzumachen!
  6. Elektronische Trainingsgeräte jeder Art, aktiv oder inaktiv, sind während der Veranstaltung und auf dem gesamten Event Gelände (auch Camping) nicht erlaubt.
  7. Die Gesundheit und das Wohlergehen der Hunde unterliegen der Verantwortung der Besitzer/ Trainer. Grundsätzlich sollten alle Teilnehmer ihren Hund vor dem Start gut aufwärmen und ihn nach dem Spielen gut abwärmen (“Cool Down”).
  8. JUDGE`N PLAY Offizielle oder der anwesende Tierarzt können gerufen werden, um zu entscheiden ob ein Hund gesund ist und teilnehmen darf.
  9. Kranke oder verwundete Tiere dürfen grundsätzlich NICHT am Wettbewerb teilnehmen. Läufige Hündinnen nach Absprache mit dem Veranstalter und unter Berücksichtigung der Sorgfaltspflicht betreffend “Fairness gegenüber anderen Hundebesitzern - im speziellen Besitzern von Rüden”.
  10. Viele Frisbeehunde spielen weiter, auch wenn sie schwer verletzt sind. Deshalb sind die Teilnehmer dazu angehalten, immer auf den körperlichen Zustand ihrer Hunde zu achten. JUDGE ‘N PLAY Offizielle und JUDGES sind berechtigt eine laufende Kür zu unterbrechen oder zu stoppen, sollte eine offensichtliche Verletzung des Hundes vorliegen und der Spieler nicht entsprechend darauf reagieren. JUDGE`N PLAY Offizielle haben zudem das Recht, Teilnehmern Punkte abzuziehen oder in extremen Fällen einen Teilnehmer zu disqualifizieren, wenn sie der Meinung sind, daß der Hund unnötig gefährdet wird. Beispiele für Tricks und Aktionen die zu Punktabzug führen können:
    1. Zusammenstoß mit dem Werfer, auch bei Sprüngen über den Körper aus denen ein Schlingern etc. resultiert
    2. Direkte Würfe in das Hundemaul (ausgenommen sicher gespielte multiples) oder auf einen anderen Körperteil des Hundes, in der Überzeugung, dass es harmlos für den Hund ist
    3. Dauernde Wiederholungen oder extreme Höhen die bei jedem Trick oder jeder Aktion zu Kontrollmangel des Körpers, Stürzen, Zusammenstößen, schlingern etc. des Hundes führen
  1. Der Teilnehmer sollte in seiner Freestylekür nur Tricks und Aktionen einbauen, die sicher trainiert/geübt wurden und nur kontrollierte/sichere Aktionen während der Kür zeigen.

B) Lösen des Hundes und andere Unterbrechungen

  1. Aus Rücksicht auf andere sollte der Teilnehmer darauf achten, dass sein Hund sich nicht auf dem Spielfeld löst. Es kann zur Ablenkung anderer teilnehmender Hunde führen. Aus diesem Grund  sollte jeder Teilnehmer seinem Hund grundsätzlich vor dessen Start die Möglichkeit geben sich an entsprechenden Orten zu lösen.
  2. Wenn sich der Hund trotzdem während der Veranstaltung auf dem Feld löst, läuft die Zeit weiter und der Teilnehmer muss das Spielfeld nach Beenden der Kür reinigen.
  3. Läuft ein unangeleinter Hund während der Kür auf das Spielfeld, wird die Zeit angehalten und der Teilnehmer hat die Wahl:
    1. die Kür zu beenden
    2. noch mal neu zu beginnen
    3. am Ende der Runde noch mal zu starten, wenn sein Hund pausiert hat
  1. Die Zeit wird auch bei anderen unvorhergesehenen Unterbrechungen je nach Ermessen der Richter angehalten und es stehen die oben genannten 3 Möglichkeiten zur Wahl.
  2. Gibt es eine Fehlfunktion der Musik während der Kür, hat der Starter die Möglichkeit weiter zu spielen oder den Richtern zu signalisieren die Zeit anzuhalten. Dieser Fall wird wie andere Unterbrechungen behandelt bei denen die Zeit angehalten wurde und es stehen die oben genannten 3 Möglichkeiten zur Wahl.

C) Sportlichkeit

  1. Beschimpfungen, heftige Herausforderungen an Richter, Konfrontationen mit anderen Teilnehmern oder jedes andere unsportliche Verhalten wird nicht toleriert und führt gegebenenfalls zur Disqualifikation.
  2. In extremen Fällen haben JUDGE`N PLAY Offizielle das Recht den betroffenen Teilnehmer über einen beliebigen Zeitraum von allen JUDGE`N PLAY Events zu suspendieren.
  3. Um andere Teilnehmer nicht zu stören oder zu belästigen, haben die Spieler dafür Sorge zu tragen, daß ihre Hunde immer an der Leine geführt und während der Ablage kontrolliert werden ( Box o. Leine).
  4. Auf Snacks oder Leckerlis im Spielfeldbereich ist unbedingt zu verzichten um andere Teilnehmer nicht unnötig abzulenken und deren Kür damit zu beeinflussen.
  5. Es wird als unsportlich angesehen nicht als Richter antreten zu wollen. Sind nicht genügend Spieler pro Pool um dies kompensieren zu können, führt dies ebenso zur Disqualifikation.

§2 Turnierteilnahme

A) Meldevoraussetzungen

  1. Anmeldungen - egal ob online oder vor Ort durchgeführt - sind IMMER bindend.
  2. Eine Anmeldung erfolgt online über die offizielle Anmeldeseite der Discrockers oder - sofern noch Starterplätze frei sind - direkt vor Ort über entsprechendes Anmeldeformular.
  3. Facebookzusagen (oder auf ähnlichen Plattformen gemachte) werden NICHT als Anmeldung gewertet und berechtigen auch NICHT zur Turnierteilnahme.
  4. Eine Anmeldung erfordert die Angabe von personen- und tierbezogenen Daten, der Akzeptanz der Haftungsklausel, Doping-/ Tollwutklausel und Medienklausel sowie - sofern die Anmeldung vor Ort erfolgt - einer gültigen Unterschrift. Onlineanmeldungen bedürfen keiner Unterschrift.

B) Teams

  1. Es dürfen pro Spieler maximal 2 Hunde geführt werden.
  2. Ein Hund darf NICHT von mehreren Spielern im Freestyle geführt werden. Nachträgliches Austauschen von Spieler oder Hund ist demnach NICHT erlaubt.
  3. Ein Hund darf im Bring Back von einem anderen Spieler als im Freestyle geführt werden, da dies 2 separate Disziplinen sind.

C) Startgelder

  1. Startgelder sind grundsätzlich bei der Anmeldung zu entrichten.
  2. Mit der Anmeldung verpflichtet sich der Teilnehmer gegenüber den Judge ‘n Play Organisatoren die damit verbundenen Gebühren schnellstmöglich zu entrichten.
  3. Startgelder müssen auf allen Meisterschafts- Gold- und Classic Events entrichtet werden, ganz gleich ob es Sponsoren gibt oder nicht.
  4. Startgebühren werden erstattet, wenn:
    1. eine Hündin zum Wettbewerbstermin läufig wird und der Veranstalter keine läufigen Hunde zulässt.
    2. der Teilnehmer aus schweren gesundheitlichen Gründen zurücktreten muss.
  5. Startgebühren werden nicht erstattet, wenn:
    1. Die Meldung weniger als 2 Wochen vor dem Turnier zurückgezogen wird (ausgenommen 4).
    2. Der Hund oder der Spieler von einem Tierarzt oder Judge ‘n Play Offiziellen disqualifiziert und/ oder ausgeschlossen wird.


Startgelder sind prinzipiell nicht dazu da die laufenden Kosten eines Turnieres zu tragen, sondern fließen in den JUDGE`N PLAY Fund, welcher dazu verwendet wird, eine Basis für die Turnierserie zu schaffen und die Kosten, die mit dem Organisieren und Ausrichten der JUDGE`N PLAY Turnierserie verbunden sind, zu tragen. Es obliegt den Verantwortlichen, die Aufteilung der Startgelder zu beschließen.

Laufende Kosten (Verpflegung, Camping, Platzmiete, Werbemittel, etc.) werden je nach Größe der Veranstaltung teils oder ganz vom Veranstalter - meist durch Sponsorengelder oder Spenden, teils auch durch Belastung der Spieler - getragen. Eine Unterstützung durch den Judge ‘n Play Fund findet bei Bedarf nach Absprache statt.

D) Scheiben

  1. Es dürfen beliebig viele Scheiben während der Kür benutzt werden.
  2. zugelassene Wettbewerbsscheiben: Hundescheiben (wie z.B. Sirius, Hero, Hyperflite, Wham-O)

E) Kleidung

  1. Es steht jedem Teilnehmer frei seine Kleidung selbst zu wählen.
  2. Die Kleidung sollte dem sportlichen Anlass entsprechend angepasst sein und die Sicherheit des Hundes oder des Spielers keinesfalls gefährden.
  3. Die Verwendung von Kostümen ist grundsätzlich nicht verboten, sollte aber sorgfältig überdacht werden (vgl. Punkt 2).
  4. Unter Berücksichtigung der Aussenwirkung auf Zuschauer und andere Teilnehmer ist auf Kleidung mit politischem oder extremistischem Aufdruck grundsätzlich zu verzichten. Im Zweifelsfall sind Judge ‘n Play Offizielle dazu berechtigt entsprechendes Kleidungsstück im Rahmen des Turnieres zu verbieten.
  5. Sponsorenaufdrucke sind jederzeit erlaubt.

F) Musik

Jeder Teilnehmer hat für seine eigene musikalische Untermalung zu Sorgen. Kurz vor der eigenen Kür sollte dem Veranstalter (bzw. dem Soundmann) eine mit Namen und Songtitel beschriftete CD bzw. eine entsprechend gekennzeichnete Musikdatei übergeben werden. 

G) Haftung

  1. Die Judge ‘n Play Verantwortlichen und das Judge ‘n Play Organisationsteam übernehmen KEINE Verantwortung für Schäden, die durch einen Teilnehmer oder dessen Hund(e) verursacht wurden.
  2. Ferner übernehmen die Judge ‘n Play Verantwortlichen und das Judge ‘n Play Organisationsteam KEINE Verantwortung für Schäden, die einem Teilnehmer oder dessen Hund(e) durch eigenes Verschulden enstehen.